
✈️ AMAZON VENDOR NEWS: Auf nach Wien für harte AVNs
Es geht wieder nach Wien und von dort weiter nach Bratislava.
Ich bin im Jahr ungefähr 5 bis 10 Mal dort, um für unsere Vendor Kunden im Rahmen der AVNs deutlich bessere Konditionen mit Amazon zu verhandeln.
Über die letzten Jahre haben sich für mich fünf Learnings herauskristallisiert, die in fast jeder AVN eine Rolle spielen.
1. Vorbereitung schlägt Verhandlungstalent
Ohne harte Zahlen wird es schnell emotional.
Deckungsbeiträge, Retourenquoten, Logistikkosten, Marketinginvests – alles muss vorher stehen.
Wer seine P&L nicht kennt, verhandelt blind.
2. Klare Ziele und klare Grenze
Vor der AVN muss feststehen, welche Konditionen Mindestziel sind.
Ebenso wichtig: Wo ist die rote Linie, ab der das Business mit Amazon nicht mehr sinnvoll ist.
3. Keine Kondition ohne Gegenleistung
Rabatte, MDF oder zusätzliche Abschläge sollten immer an konkrete Maßnahmen geknüpft sein.
Zum Beispiel Sortimentsausbau, Marketingpläne oder Logistikverbesserungen.
Sonst frisst die Kondition die Marge, ohne Wachstum zu bringen.
4. Standardprogramme hinterfragen
„So machen das alle Vendoren“ ist kein Argument.
Viele Programme sind verhandelbar oder zumindest anpassbar, wenn du gut begründen kannst, warum das in deinem Segment keinen Sinn ergibt.
5. Nachbereitung ist genauso wichtig wie die Verhandlung
Alle Punkte schriftlich fixieren, interne Maßnahmen ableiten und die Effekte in den Monaten danach sauber tracken.
Nur so siehst du, ob die AVN wirklich ein Erfolg war.
Für mich sind diese Trips nach Wien und Bratislava deshalb kein Pflichtprogramm, sondern ein wichtiger Hebel, um Vendor Business auf Amazon profitabler zu machen.
Wie bereitest du dich aktuell auf deine AVNs vor?
Arbeitest du noch mit „Bauchgefühl“ oder schon mit einer klaren Datenbasis und Strategie?
#Amazon #AmazonVendor #DiCommerce


